Archimedes hatte recht

Staudämme verschieben die Erdpole: Ein faszinierendes Phänomen

Die Kraft menschlicher Ingenieurskunst zeigt sich in einem überraschenden Phänomen: Seit 1835 haben etwa 7.000 Staudämme nicht nur unsere Landschaften verändert, sondern auch messbare Auswirkungen auf unseren Planeten hinterlassen. Eine aktuelle Studie enthüllt, dass diese Bauwerke die Erdpole um etwa einen Meter verschoben haben – ein eindrucksvolles Beispiel für den menschlichen Einfluss auf globale geophysikalische Prozesse.

Die Staudamm-Konstruktion erfolgte in zwei Hauptphasen: Zunächst in Nordamerika und Europa bis 1954, gefolgt von einer intensiven Bauphase in Asien und Afrika bis 2011. Die in Stauseen gespeicherte Wassermenge ist so gewaltig, dass sie den globalen Meeresspiegel um 21 Millimeter senkte – das entspricht etwa einem Viertel des Meeresspiegelanstiegs im 20. Jahrhundert.

Diese Erkenntnisse, von Natasha Valencic und ihrem Team dokumentiert, unterstreichen die Notwendigkeit, die Massenverschiebungen durch Staudämme in künftigen Klimamodellen zu berücksichtigen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie tiefgreifend menschliche Aktivitäten die Erde beeinflussen können.

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