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Durchbruch in der Reproduktionsmedizin: Gesunde Babys dank DNA von drei Eltern

Bahnbrechender Erfolg in Newcastle Wissenschaftlern der Newcastle University ist ein historischer Durchbruch gelungen: Acht gesunde Babys wurden mithilfe einer revolutionären IVF-Technik geboren, die DNA von drei Menschen nutzt. Diese Methode, genannt „Pronukleartransfer“ (PNT), verhindert die Übertragung schwerer Erbkrankheiten.

Was sind Mitochondrien? Mitochondrien sind die „Kraftwerke“ unserer Zellen und enthalten eine kleine Menge eigener DNA. Defekte in dieser mitochondrialen DNA können zu schweren Erkrankungen führen, die von Müttern an ihre Kinder vererbt werden. Etwa eines von 5.000 Kindern ist davon betroffen.

Die innovative Technik Beim PNT wird der Zellkern einer befruchteten Eizelle, die fehlerhafte Mitochondrien enthält, in eine Spendereizelle mit gesunden Mitochondrien übertragen. Das resultierende Kind erhält somit:

  • Die Kern-DNA seiner biologischen Eltern
  • Gesunde Mitochondrien der Spenderin

Erfolgreiche Ergebnisse Alle acht Babys (vier Jungen, vier Mädchen, darunter Zwillinge) entwickeln sich normal und zeigen keine Anzeichen von Mitochondrienerkrankungen. Die Technik wurde in Großbritannien 2015 legalisiert und wird streng reguliert.

Ethische Überlegungen Positive Aspekte:

  • Verhindert schwere Erbkrankheiten
  • Gibt betroffenen Familien Hoffnung auf gesunde Kinder
  • Wissenschaftlich gut überwacht

Bedenken:

  • Manipulation des menschlichen Erbguts
  • Langzeitfolgen noch unbekannt
  • Komplexe ethische Fragen zur „Drei-Eltern-Situation“

Die Forschung wird fortgesetzt, um die Technik weiter zu optimieren und mögliche Langzeitauswirkungen zu untersuchen.

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