Wann kommt die nächsteEiszeit

Klimawandel-Paradox: Wie die Erde sich selbst in eine Eiszeit stürzen könnte

Bahnbrechende Forschungsergebnisse der UC Riverside Eine neue Studie der University of California, Riverside, veröffentlicht am 25. September 2025 in Science, enthüllt einen bisher unbekannten Rückkopplungsmechanismus im Kohlenstoffkreislauf der Erde. Diese Entdeckung könnte unser Verständnis von Klimaveränderungen grundlegend verändern.

Der Mechanismus hinter der Abkühlung Der Prozess beginnt mit der Verwitterung von Silikatgesteinen wie Granit durch Regenwasser. Dabei wird atmosphärisches CO₂ gebunden, indem sich Kohlenstoff mit gelöstem Kalzium verbindet und Muschelschalen sowie Kalkstein bildet. Diese Materialien speichern den Kohlenstoff langfristig im Meeresboden.

Dramatische Temperaturstürze möglich Die Computersimulationen der Forscher zeigen, dass dieser Mechanismus zu einer drastischen Überkompensation führen kann. Die Temperaturen könnten um mehr als 6°C fallen – ausreichend, um eine neue Eiszeit auszulösen. Besonders stark wirkt dieser Effekt bei mittleren Sauerstoffkonzentrationen in der Atmosphäre.

Zukunftsaussichten und Warnung Der leitende Geologe Andy Ridgwell warnt: „Je wärmer der Planet wird, desto schneller verwittern die Gesteine und nehmen mehr CO₂ auf, was wiederum zu einer Abkühlung führt.“ Die Studie untersuchte Szenarien mit 10.000 Milliarden Tonnen CO₂-Freisetzung über 10.000 Jahre und zeigt Verbindungen zu präkambrischen Sauerstoffübergängen auf.

Fazit Während die menschengemachten CO₂-Emissionen kurzfristig zur Erwärmung führen, könnte dieser neu entdeckte Mechanismus langfristig die nächste Eiszeit beschleunigen. Die Forschung unterstreicht die Komplexität des Erdklimas und die Notwendigkeit, die aktuelle Erwärmung zu begrenzen.

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