Strom von Atomkraftwerken immer teurer

Frankreichs Uran-Deal mit Russland: Atomkraft wird immer teurer

Im Jahr 2018 schloss Frankreich einen 700-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem russischen Staatsunternehmen Rosatom, um Uran zu recyceln und wiederaufzubereiten. Trotz internationaler Sanktionen setzt Frankreich weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Russland, da die russische Anlage in Seversk die einzige ist, die das benötigte Uran umwandeln kann. Greenpeace dokumentierte kürzlich, wie erneut radioaktiv gekennzeichnete Container von Frankreich nach Russland verschifft wurden – ein Zeichen dafür, wie abhängig die Atomindustrie von globalen Lieferketten und geopolitischen Risiken ist.

Steigende Uranpreise durch neue Atomkraftwerke

Mit jedem neuen Atomkraftwerk steigt die Nachfrage nach Uran und damit auch der Preis. Die Uranpreise sind schon jetzt auf einem hohen Niveau und werden weiter steigen, je mehr Länder auf Atomenergie setzen. Das macht den Betrieb von Atomkraftwerken zunehmend unwirtschaftlich.

Endlagerung wird zum Kostenfaktor

Nicht nur die Kosten für Uran steigen. Auch die Endlagerung radioaktiver Abfälle wird immer teurer. Je mehr Atomkraftwerke gebaut werden, desto mehr Atommüll entsteht – und sichere Endlager sind extrem kostspielig und aufwendig.

Erneuerbare Energien als günstige Alternative

Im Gegensatz dazu werden erneuerbare Energien wie Wind und Solar immer billiger. Technologische Fortschritte und Skaleneffekte senken die Preise stetig. Während Atomkraft durch steigende Rohstoff- und Entsorgungskosten an Wettbewerbsfähigkeit verliert, sind Erneuerbare auf dem besten Weg, die preiswerteste und nachhaltigste Energiequelle zu werden.

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