Wunder im Licht der Wissenschaft: Pater Spitzer über Eucharistische Wunder und das Guadalupe-Tilma
Wissenschaft und Glaube im Dialog
Beim SEEK 2026 in Columbus, Ohio, begeisterte Pater Robert Spitzer, SJ, zahlreiche Studenten mit seinem Vortrag zu wissenschaftlich untersuchten Wundererscheinungen. Der bekannte Jesuit und Gründer des Magis Center setzt sich seit Jahren dafür ein, Brücken zwischen Glaube und Wissenschaft zu schlagen. Mit MagisAI, einer 2025 gestarteten KI für theologische und naturwissenschaftliche Fragen, bietet er auch digitale Unterstützung für Suchende.
Eucharistische Wunder – Herzgewebe und lebende Zellen
Spitzer präsentierte drei berühmte Eucharistische Wunder: Buenos Aires (1996), Tixtla (2006) und Sokółka (2008). In jedem Fall wurde eine geweihte Hostie untersucht, die plötzlich menschliches Herzgewebe mit lebenden weißen Blutkörperchen aufwies – ein naturwissenschaftlich unerklärliches Phänomen. Besonders eindrucksvoll: Die Analysen wurden von unabhängigen Wissenschaftlern wie Dr. Ricardo Castañon Gómez und Dr. Frederick Zugibe durchgeführt, ohne dass sie wussten, woher die Proben stammten.
Das Tilma von Guadalupe – ein Bild ohne Pinselstriche
Auch das berühmte Tilma von Guadalupe, das seit fast 500 Jahren ohne Verfall existiert, steht im Fokus. Die Farben des Bildes sind in den Fasern eingebettet und zeigen optische Eigenschaften, die mit damaligen Pigmenten nicht erklärbar sind. Studien fanden zudem Spiegelungen von Personen in den Augen Mariens – ein Detail, das erst mit moderner Technik sichtbar wurde.
Glaube und Vernunft – keine Gegensätze
Spitzer betont: Die Wunder sollen nicht zum Glauben zwingen, sondern zeigen, dass Glaube und Wissenschaft sich ergänzen. Gerade für eine skeptische Generation sind solche Befunde ein Anstoß, über Gott nachzudenken. Wie der selige Carlo Acutis, der Eucharistische Wunder dokumentierte, zeigt: Wissenschaft kann den Glauben stärken – und beide führen letztlich zur Wahrheit.