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**400 Millionäre fordern höhere Steuern für Superreiche** **Was ist passiert?** Diese Woche haben fast 400 Millionäre aus 24 Ländern einen offenen Brief an die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos unterzeichnet. Sie fordern höhere Steuern für die Ultra-Reichen, um politische Einflussnahme einzudämmen und Ungleichheit zu bekämpfen. Die Aktion wurde von Organisationen wie Patriotic Millionaires, Millionaires for Humanity und Oxfam International koordiniert. **Faktencheck:** - Laut Oxfam besitzt das reichste 1% mittlerweile das Dreifache des öffentlichen Vermögens. - Die Zahl der Milliardäre stieg 2023 weltweit auf über 3.000. - Oxfam prognostiziert, dass die globale Vermögenslücke von 435 Billionen Dollar bis 2024 auf fast 900 Billionen Dollar anwachsen könnte. - Eine Umfrage von Patriotic Millionaires zeigt: 77% der Befragten sehen extremen Reichtum als Gefahr für die Demokratie, 82% befürworten Spendenlimits, 65% sprechen sich für höhere Steuern aus. **Prominente Unterstützer und Argumente** Zu den Unterzeichnern zählen Mark Ruffalo, Abigail Disney und Brian Eno. Sie argumentieren, dass die Konzentration von Reichtum die Demokratie bedroht und fordern die Rückgabe von Sicherheit und Gemeinschaft durch gerechte Besteuerung. **Bias-Vergleich** - **Links:** Fokus auf soziale Gerechtigkeit, Einfluss der Reichen auf Politik, Unterstützung für Umverteilung. - **Mitte:** Betonung auf demokratische Werte, Fakten und Umfragen, sachliche Darstellung. - **Rechts:** Skepsis gegenüber Steuererhöhungen, Betonung auf wirtschaftliche Freiheit und mögliche Nebenwirkungen. **Fazit:** Die Forderung der Millionäre ist international und parteiübergreifend diskutiert. Die Faktenlage zeigt eine wachsende Vermögenskonzentration und breite Unterstützung für Reformen, vor allem aus demokratischen und sozialen Beweggründen.