Menschenrechte und Pflanzenwürde

Menschenrechte

Kyros der Große ( König von Persien ) veröffentliche  um 539 v. Chr.  die ersten Menschenrechte und befreite die Sklaven in Babylon.

Menschenrechte auf dem Kyros-Zylinder 

Er war weise genug, ein dauerhaftes Material zu wählen, dass lange Zeit überdauern konnte und gerecht genug, dass er die Menschenrechte veröffentlichte und anwandte.

Also ein Beispiel, für alle, die gerne als „Große“ bewundert werden möchten, aber nur Knirpse sind  und so auch einst  in der Geschichte beurteilt werden. ( hier könnte eine Liste mit den Namen von weit über 100 Ländern eingefügt werden )

Da die Menschenrechte nach 2500 Jahren immer noch nicht auf der Erde verwirklicht sind,  verwundert es schon, dass es Menschen gibt, die auch  den Pflanzen eine Würde zusprechen.

Denn die Würde der Tiere wird in  der heutigen Massentierhaltung und den Viehtransporten durch Europa auch nicht geachtet.

Wir wissen alle, dass Tiere und Pflanzen missbraucht werden und dass ihnen größtmöglicher Schaden zugefügt wird, weil gierige Menschen alles besitzen wollen und nicht davor zurückschrecken Riesenschäden anzurichten.

Würde der Pflanzen

In der Schweiz  hat der Schutz der Pflanzen und ihrer Würde sogar einen Platz in der Verfassung erhalten. Werden wir das in Deutschland noch in diesem Jahrhundert erleben ? Mit Sicherheit nicht.

Selbst der Schutz von Nationalparks wird sofort verraten, wenn eine Ölfirma dort nach Öl bohren möchte ( siehe Elbmündung ). Ölfirmen und ähnlich finanzkräftige Firmen können halt hohe Korruptionen bezahlen, eventuell geschickt verpackt, so dass sie nicht sofort auffallen.

Kommunikation der Pflanzen

Forscher haben sich in den letzten Jahren intensiv mit der Kommunikation von Pflanzen beschäftigt und Erstaunliches entdeckt:

  • Pflanzen warnen andere Pflanzen vor Fressfeinden
  • Pflanzen können die Fressfeinde ihrer Fressfeinde anlocken
  • Pflanzen können oberirdisch durch Duftstoffe und unterirdisch durch ein weitverzweigtes Netz von Pilzfäden kommunizieren
    • Netzwerke von Pilzen können sehr große Flächen bedecken und es könnte sein, dass sie ähnlich wie neuronale Netze, komplexere Entscheidungen fällen können. Dazu gibt es aber anscheinend noch keine Untersuchungen ( nur zu Schleimpilzen )
  • Pflanzen helfen sich gegenseitig mit Wasser und Nährstoffen

Der Förster Peter Wohlleben hat in einem naturbelassenen Wald in der Eifel durch eigene Beobachtungen diese Forschungsergebnisse bestätigt.

Sein reich bebildertes Buch ist sehr informativ und lesenswert:

Peter Wohlleben

Das geheime Leben der Bäume

was sie fühlen, wie sie kommunizieren können.

Er bezieht sich auch auf viele Forschungsarbeiten, aber als Einstieg in dieses Themengebiet ist sein Buch besser geeignet.

 

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